Satzung

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§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
1. Der Verein führt den Namen „Förderverein des Neuen Städtischen Gymnasiums Halle (Saale)“
2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz e.V.
3. Das Geschäftsjahr ist das Schuljahr beginnend am 1. August eines jeden Jahres.
4. Der Sitz des Vereins ist Halle (Saale).

§ 2 Zweck, Aufgaben und Gemeinnützigkeit
1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Erziehung und Bildung am Neuen Städtischen
Gymnasium Halle (Saale). Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Pflege und
Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus, durch finanzielle Hilfe
bei der Beschaffung und Erhaltung von Gegenständen für Schule und Schüler, durch
organisatorische und finanzielle Unterstützung der Schule bei kulturellen Veranstaltungen,
Schulfesten und ähnlichen schulischen Veranstaltungen und bei der Schaffung eines breiten
Angebotes im Bildungs- und Freizeitbereich.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnittes Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Keine Person darf durch
Ausgaben, die den Vereinszwecken fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütungen begünstigt werden. Alle Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die
Erfüllung der Vereinszwecke geschieht ohne Bevorzugung von politischen oder
konfessionellen Überzeugungen.
3. Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.
4. Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.

§ 3 Mitgliedschaft, Beitragshöhe, Spenden
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person des privaten und
öffentlichen Rechts werden, die den Zweck des Vereins fördern will und die Satzung
anerkennt.
2. Der Beitritt zum Verein ist jederzeit möglich. Der Verein erhebt Beiträge, deren Höhe von der
Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
3. Die Mitgliedschaft endet
a) durch Austritt. Er kann erklärt werden mit einer Frist von einem Monat zum Ende des
Geschäftsjahres.
b) durch Ausschluss. Der Ausschluss kann ausgesprochen werden durch den Vorstand,
wenn das Mitglied mehr als 2 Jahre mit Beitragszahlungen rückständig ist. Die
Mitgliederversammlung kann den Ausschluss aussprechen, wenn das Mitglied
vorsätzlich und beharrlich gegen die Zwecke des Vereins handelt.
c) durch Tod.
a. d) durch Streichung oder Löschung der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
4. Für Spenden werden, soweit dies steuerlich zulässig ist, Spendenquittungen ab einem
Spendenwert von 20,00 Euro ausgestellt.

§ 4 Vereinsorgane
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 5 Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Der Vorstand kann weitere
Versammlungen einberufen.
3. Er muss eine Versammlung einberufen, wenn mindestens 10 % der Mitglieder dies schriftlich
unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen.
4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung einberufen,
jedoch nicht während der Schulferien. Die Einberufung der Mitgliederversammlung wird
frühestens 4 Wochen, jedoch spätestens 21 Tage vor dem Termin durch den Vorstand
schriftlich über einen Emailverteiler bekannt gegeben.
5. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder
beschlussfähig.
6. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Bei Stimmungsgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, in dessen Abwesenheit die
des stellvertretenden Vorsitzenden. Zur Beurkundung der Versammlungsbeschlüsse wird
vom Versammlungsleiter bzw. dem Vorstand ein Protokollführer zu Beginn der
Mitgliederversammlung bestimmt. Das Protokoll wird durch den Versammlungsleiter und zwei
anwesende Mitglieder unterzeichnet.
7. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand.
8. Die Berichterstattung über die Kassenprüfung und der Beschluss über die Entlastung des
Vorstandes haben in der Mitgliederversammlung zu erfolgen.

§ 6 Vorstand
1. Der Vorstand vertritt den Verein nach innen und außen.
2. Der Vorstand wird auf zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
3. Der Vorstand im Sinne von § 26 BGB besteht mindestens aus dem Vorsitzenden, dem
stellvertretenden Vorsitzenden sowie dem Kassenwart. Der Vorsitzende, der stellvertretenden
Vorsitzende und der Kassenwart sind je allein vertretungsberechtigt.
4. Der Vorstand ist für die Abwicklung der Angelegenheiten des Vereins im Rahmen der
Zweckbestimmung gemäß § 2 zuständig. Im Innenverhältnis gilt, dass der Vorstand zum
Abschluss von Rechtsgeschäften jeglicher Art mit einem Geschäftswert von mehr als 2500,00€
für den Einzelfall im Jahresgeschäftswert der vorherigen Zustimmung durch die
Mitgliederversammlung bedarf.
5. Nur Mitglieder des Vereins können Vorstandsmitglieder werden.
6. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Bei Beendigung der
Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand. Ersatzmitglieder für verhinderte
oder ausgeschiedene Vorstandsmitglieder bestimmt der Vorstand bis zur nächsten
Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
7. Bei Beträgen bis zu 300,00 € ist der Kassenwart zur selbständigen Auszahlung berechtigt. Der
Kassenwart erhält Einzelvertretungsberechtigung beim Ausstellen von
Spendenbescheinigungen.

§ 7 Satzungsänderung
1. Ein Antrag auf Satzungsänderung muss dem Vorstand spätestens bis zum Ende des
Geschäftsjahres schriftlich mitgeteilt werden.
2. Satzungsänderungen können nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden.

§ 8 Auflösung des Vereins
1. Der Verein kann aufgelöst werden, wenn die Mitgliederversammlung dies mit einer Mehrheit
von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschließt.
2. Die Versammlung beschließt auch über die Art der Liquidation.
3. Der Antrag zur Auflösung muss vom Antragsteller mindestens 3 Wochen vor der
Mitgliederversammlung allen Mitgliedern schriftlich mitgeteilt werden.
4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des
Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes oder eine andere steuerbegünstigte
Körperschaft zwecks Verwendung für Jugendpflege, Bildung und Erziehung. Beschlüsse über
die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes
ausgeführt werden.

§ 9 Anwendung der Regelung des BGB
Soweit die Satzung keine Regelung trifft, finden die Vorschriften des BGB über das Vereinsrecht
Anwendung.

Die Satzung ist errichtet am 29.07.2015 mit Nachtrag vom 08.09.2015